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Weltfriedensgebet 
Wie wir ueber Weltfrieden denken
Global Link Project
Wie wir ueber Weltfrieden denken
Wir glauben, dass Weltfrieden erst verwirklicht wird, wenn universale Liebe und Verzeihen unter Menschheit vorherrschen. Ein Junge, der 1945 durch die Atombombe getoetet wurde, brachte uns diesen Geist der Liebe und des Vergebens bei. Seine Worte werden in der folgenden Rede beschrieben, die uns von einer Buergerin Hiroshimas, naemlich seiner Mutter, bei einer Sitzung der "World Federation" in Hiroshima im August 1970 vermittelt wurde:

"Ich bin ein Mitglied der World Federation und wohne in Hiroshima. Ich bin selbst ein Opfer des Atomluftangriffes. Ich moechte Ihnen heute von meinem Sohn erzaehlen, der durch die Atombombe ums Leben kam. Damals war er Schueler eines Gymnasiums. Am Morgen, als die Atombombe auf unsere Stadt abgeworfen wurde, gingen mein Ehemann und ich in der Stadt unseren vermissten Sohn suchen. Als wir ihn schliesslich fanden, war er versengt zwischen zwei anderen Kommilitonen und atmete nur noch schwach. Die anderen zwei neben ihm waren schon tot. Wir nahmen ihn nach Haus, aber einige Tage spaeter starb er. Und ich kann nie vergessen, was mein Sohn immer wieder vor seinem Tod sagte, als ob er im Delirium waere: "Mama, obwohl Amerika unser Feind ist, sollten wir nie Amerika hassen noch gegen es kaempfen. Nicht wahr, Mama?" Nachdem er das gesagt hatte, starb er. Seine Worte sind mir ins Gedaechtnis eingegraben und mir immer praesent. Ich glaubte, dass ich seinen Wunsch respektieren und etwas fuer Frieden tun sollte. So wurde ich ein Mitglied der World Federation.

Ich erzaehle Ihnen das heute, weil ich in dieser Halle einige junge Leute mit einem Banner sehe, auf dem "Moege Friede auf Erden sein" geschrieben steht. Sie sagen nicht Worte wie "Dieses oder jenes Land begeht Fehler" oder "Wir sind gegen so und so". Diese grossherzigen Worte der Liebe scheinen mir gerade dieselben wie die meines Sohnes, was mich angeregt hat, Ihnen von ihm zu erzaehlen".